Düngen für einen gesunden Boden

Das Düngen ist die halbe Arbeit für gesunden Boden

Erdboden duengen RosenpflegeBeim Düngen kann bei Rosen viel falsch aber auch viel richtig gemacht werden. Bei einem gut vorbereiteten Erdboden ist das Düngen jedoch gänzlich unnötig, wenn diese frisch eingepflanzt werden. Die Nährstoffe im Boden und das eventuell nötige Düngen sind also von der jeweiligen Wachstumsphase und auch vom Zeitpunkt der Düngung abhängig.

Es gibt zwei unterschiedliche Dünger-Arten. Hierbei kann zwischen mineralischem (synthetisch) und organischem (natürlich) gewählt werden. Die Geister scheiden sich hier, da die sehr umweltbewussten Rosenliebhaber ganz klar lieber nur auf natürlichen Dünger zurückgreifen. Andere haben nichts dagegen auch Blaukorn zu nutzen, welches synthetisch hergestellt wird. Größere Mengen können die Umwelt jedoch gefährden.

Es wird wiederum unter Langzeit- und Kurzzeitdünger unterteilt. Kurzzeitdünger wird eher verwendet, wenn ein akuter Schaden an der Rose festgestellt wird. Es ist jedoch immer besser, wenn die Nährstoffe an den Boden über einen Langzeitdünger abgegeben werden, damit die Pflanze diese nach und nach aufnehmen kann.

Es sollte bei gut vorbereitetem Boden zunächst nicht gedüngt werden, sondern erst ab dem zweiten Jahr. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, empfiehlt es sich, im Frühjahr vor den ersten Trieben und später vor der zweiten Blüte im Sommer zu düngen.

 

Nährsoffquellen für Rosen

Nährstoffquellen hierfür können sein: Stallmist, gut verrotteter Kompost und Hornspäne. Wenn der Kompost noch nicht zur Genüge verrottet ist, kann dies für die Rose gefährlich sein und Krankheiten begünstigen. Solch organischer Dünger ist besonders praktisch, da dieser die benötigten Mikroorganismen über einen langen Zeitraum stetig abgibt.

Doch nicht jeder Dünger ist gleich. Unterschiedliche Inhaltsangaben sind gewollt und sollten nicht missachtet werden. So ist es von größter Wichtigkeit für die Blüten und die Wachstums-Phase, dass der Dünger einen hohen Anteil an Stickstoff aufweist, da dieser in größeren Mengen von der Rose verbraucht wird. Gegen Ende des Sommers sollte eher auf kaliumbetonte Düngemittel geachtet werden. Diesen Nährstoff braucht die Rose, da durch Kalium das Gehölz nach außen hin robuster gegen den Winter wird.

Auch die Menge des Düngers spielt eine Rolle. Düngt man unter der jeweiligen Düngeempfehlung, sind die Triebe schwach und müssen zurück geschnitten werden. Die Pflanze hat zu wenig Nährstoffe, wird instabil und die Blüten wachsen nur sehr dürftig. Düngt man über der empfohlenen Menge, wird die Rose zu kräftig und der Boden wird zu salzig, was die Wasseraufnahme der Pflanze einschränken kann. Hier erhält die Rose trotz des ordnungsgemäßen Gießens keine Flüssigkeit. Es ist auch sehr wichtig, das die Rosenpflanze genug Flüssigkeit aufnehmen kann, da bei trockenem Boden, trotz aller Mühe beim Düngen, kein Dünger aufgenommen werden kann.

Möchten Sie mehr über Ihren persönlichen Boden erfahren, dann kann Ihnen eine Rosenboden-Analyse wertvolle Hinweise liefern. So können Sie sich über Nährstoffe, aber auch über Schadstoffe in Ihrem Boden informieren.

Rosenbodenanalysen aus dem deutschen akkreditierten Labor

Rosen Analysen

Die Rosenbodenanalysen untersuchen den Boden auf Schadstoffe und/oder Nährstoffe. Diese Analysen werden in einem deutschen akkreditierten Labor untersucht. Der Kunde erhält am Ende mehrere DIN A4 Seiten mit textlichen und grafischen Auswertungen.

Die Testkits der Bodenanalysen enthalten einen sterilen Entnahme-Beutel für die Probenahme, einen Erfassungsbogen, eine Gebrauchsanweisung und einen etikettierter Karton. Die Rosenanalyse funktioniert ganz einfach und schnell in nur drei Schritten:
1.    Bodenprobe von der gewünschten Stelle entnehmen.
2.    Bodenprobe in den mitgelieferten Versandkarton legen. Adresse steht bereits drauf.
3.    Nach ca. 14 Tagen erhalten Sie das Ergebnis per Post oder per E-Mail.

Rosenzentrum