Blattläuse

blattlaeuse rosenschaedlingeBlattläuse sind häufige Rosenschädlinge, die im Frühjahr in jedem Garten zu finden sind. Wenn die Rosen nur von wenigen Blattläusen befallen sind, ist dies noch kein Grund zur Sorge, denn in der Regel suchen sie sich von alleine neue Wirtspflanzen. Ein starker Läusebefall kann durch trockenes und warmes Wetter gefördert werden und größere Schäden anrichten.
 

Die Blattläuse greifen vor allem Knospen, junge Triebe und die Blattunterseiten an, wo sie auch ihre Eier ablegen. Zudem saugen sie an den Pflanzen, wodurch sich die Blätter und Triebe der Rose einrollen, kräuseln oder verkrümmen können. Da sich diese Schädlinge von Pflanzensäften ernähren, scheiden sie eine zuckerhaltige Lösung aus, den sogenannten Honigtau. Dieser wirkt wie ein Nährboden für Pilzkrankheiten. Es ist also wichtig, den Läusebefall zu beobachten und die Blattläuse gegebenenfalls zu bekämpfen.

Bevor man zu giftigen Insektiziden greift, sollte man sich über natürliche Mittel gegen Schädlinge informieren.
Ein leichter Blattlausbefall kann ganz einfach durch Abstreifen oder Zerdrücken mit der Hand oder auch durch Abspritzen mit Wasser beseitigt werden. Die Blattläuse haben außerdem natürliche Feinde, die sogenannten Nützlinge, die sich von diesem Schädling ernähren. Zu diesen Nützlingen gehören Marienkäfer und Florfliegen sowie deren Larven aber auch Schlupfwespen und Schwebfliegen. Chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung können auch den natürlichen Feinden der Blattläuse schaden und sollten aus diesem Grund nur als Notfallmaßnahme eingesetzt werden.

 

Rosen neben Lavendel anpflanzen?

Neben den Nützlingen gibt es weitere Möglichkeiten, die Blattläuse zu bekämpfen, ohne auf chemische Insektizide zurückgreifen zu müssen. Rosenzüchter pflanzen gerne Lavendel zwischen ihre Rosen, weil seine ätherisch duftenden Öle abwehrend auf Blattläuse wirken. Um diese Wirkung zu erreichen, muss jedoch eine ausreichende Menge Lavendel angepflanzt werden.

Wer keine chemischen Insektizide verwenden will, kann seine Rosen auch mit Farnkraut- oder Brennnesseljauche bzw. Brennnesselbrühe spritzen. Eine weitere Möglichkeit ist, seine Rosen mit einer Schmierseifenlösung zu spritzen. Dies wirkt gegen Blattläuse aber leider auch gegen Schwebefliegenlarven, die zu den Nützlingen zählen.

Rosenbodenanalysen aus dem deutschen akkreditierten Labor

Rosen Analysen

Die Rosenbodenanalysen untersuchen den Boden auf Schadstoffe und/oder Nährstoffe. Diese Analysen werden in einem deutschen akkreditierten Labor untersucht. Der Kunde erhält am Ende mehrere DIN A4 Seiten mit textlichen und grafischen Auswertungen.

Die Testkits der Bodenanalysen enthalten einen sterilen Entnahme-Beutel für die Probenahme, einen Erfassungsbogen, eine Gebrauchsanweisung und einen etikettierter Karton. Die Rosenanalyse funktioniert ganz einfach und schnell in nur drei Schritten:
1.    Bodenprobe von der gewünschten Stelle entnehmen.
2.    Bodenprobe in den mitgelieferten Versandkarton legen. Adresse steht bereits drauf.
3.    Nach ca. 14 Tagen erhalten Sie das Ergebnis per Post oder per E-Mail.

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