Bodenbeschaffenheit

Bodenbeschaffenheit

optimale Bodenbeschaffenheit RosenpflegeDie Beschaffenheit des Bodens kann unterschiedlich ausfallen. Von ihm hängt im hohen Maße die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Rosenpflanze ab. Ein sehr sandiger Boden ist zwar leicht zu bearbeiten, kann aber nur bedingt Wasser oder Nährstoffe speichern und sollte daher mit Humus aufgebessert werden. Sehr schwerer Boden mit hohem Tonanteil kann sehr gut Nährstoffe und Wasser transportieren. Stoffe wie Nitrat, Magnesium und Eisen sind wichtige Indikatoren für die Gesundheit der Rose und können mit einer Rosenanalyse gemessen werden. Bei diesem Boden besteht jedoch die Gefahr der Verdichtung. Dies kann zu Staunässe führen und somit erhöht sich die Gefahr für bestimmte Rosenkrankheiten. Hier sollte der Boden mit scharfem Sand und Bimskies aufgelockert werden. Optimal ist der Lehmboden, da Sand und Ton in einem guten Verhältnis stehen und die Nährstoff- und Wasserspeicherung dementsprechend sehr gut ist.

 

Bodenmüdigkeit

Wenn Rosen jahrelang an einer bestimmten Stelle wuchsen, kann dieser Standort unter Umständen für das Pflanzen von Rosen ungeeignet sein und möglicherweise für akuten Nährstoffmangel verantwortlich sein. Wie es um diesen bestimmt Nährstoffstand bestellt ist, kann man mit einer Bodenanalyse gemessen werden. Ein Mangel an Nitrat während der Wachstums-Phase kann sich unter Umständen sehr schlecht auswirken. Eisen ist beispielsweise dafür verantwortlich, dass das Blattwerk auch seine prächtig grüne Farbe erhält.

 

Düngen

Beim Düngen kann viel schiefgehen. Bei gut vorbereitetem Boden ist Düngen im ersten Jahr meistens nicht nötig. Doch wenn ein Nährstoffmangel vorliegt, kann sich dies auf das Wachstum und das Aussehen der Rose auswirken. Ein zu hoher Kaliumgehalt könnte der Pflanze schaden. Da der Salzgehalt hierbei zu hoch ist, könnte das Wachstum gehemmt sein und sogar zum Absterben der Rose führen. Es sollte auch bei müdem Boden im Frühjahr, vor den Trieben der Pflanze, so wie vor der zweiten Blüte, gedüngt werden. Hingegen sollte zum Ende des Sommers hinein eher kaliumbetonter Dünger verwendet werden.

Rosenbodenanalysen aus dem deutschen akkreditierten Labor

Rosen Analysen

Die Rosenbodenanalysen untersuchen den Boden auf Schadstoffe und/oder Nährstoffe. Diese Analysen werden in einem deutschen akkreditierten Labor untersucht. Der Kunde erhält am Ende mehrere DIN A4 Seiten mit textlichen und grafischen Auswertungen.

Die Testkits der Bodenanalysen enthalten einen sterilen Entnahme-Beutel für die Probenahme, einen Erfassungsbogen, eine Gebrauchsanweisung und einen etikettierter Karton. Die Rosenanalyse funktioniert ganz einfach und schnell in nur drei Schritten:
1.    Bodenprobe von der gewünschten Stelle entnehmen.
2.    Bodenprobe in den mitgelieferten Versandkarton legen. Adresse steht bereits drauf.
3.    Nach ca. 14 Tagen erhalten Sie das Ergebnis per Post oder per E-Mail.

Rosenzentrum